Wasserstoff – Ökotreibstoff der Zukunft – Sescom ist Partner in einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Bereich Power-to-Gas

Anfang Juli 2019 begannen die Vorbereitungen für den Start eines Pilotforschungs- und Entwicklungsprojekts, das in der Errichtung einer innovativen Hybridanlage auf der Grundlage des in den Windpark integrierten Power-to-Gas-Konzepts (P2G) bestand.

Das “Integrierte Wasserstoff- und Biomethan-In-situ-Erzeugungssystem” mit dem schonen Akronym BioHyMet ist ein Joint Venture eines wissenschaftlichen und industriellen Konsortiums, bestehend aus: PGE Energia Odnawialna SA, der Posener Universität für Biowissenschaften in Posen und dem Baltic Center for Transfer Technology SA, das zur Sescom Capital Group gehört

Die Anlage mit einer Leistung von maximal 0,5 MW besteht aus einem weltweit einzigartigen Methanisierungsmodul und einem innovativen Elektrolyseur zur Herstellung von Wasserstoff und Sauerstoff.

 

– Bei Sescom unterstützen wir seit 2012 Entwicklungsarbeiten im Zusammenhang mit dem Bau unseres eigenen Elektrolyseurs, der mit einem Patent für die Lösung des “Wasserstoff- und Sauerstoffgenerators” gekrönt wurde. Weitere Optimierungsarbeiten an dieser Struktur, hauptsächlich auf dem Gebiet eines pumpenlosen Systems zur Elektrolytnachfüllung, wurden mit einem weiteren Patent abgeschlossen, das die Lösung abdeckt “Wasserstoff und Sauerstoff Generator Set”. Die 2015 durchgeführten Arbeiten am Konzept eines emissionsfreien Wasserstoffkessels für Einfamilienhäuser, dessen Hauptbrennstoff Wasser ist, führten uns zum Patent für die “Dampfkesselbaugruppe”. Sie sehen also, dass Sescom seinen Platz auf der Wasserstoffkarte von Polen hat. Die Möglichkeit, die sich aus unserer Teilnahme am BioHyMet-Projekt ergibt, führt unmittelbar zur Vermarktung dieser Lösungen und damit zur Geschäftsentwicklung unserer Kapitalgruppe – sagt über das Projekt Sławomir Halbryt, Präsident des Verwaltungsrates der Sescom SA und Präsident des Verwaltungsrates von BCTT SA, Initiator und Gründer des Clusters für Wasserstofftechnologien und saubere Kohletechniken, dessen Mitglieder Sescom SA und SDC Sp. z o.o. sind.

 

Die erste Stufe der direkten Maßnahmen soll der Aufbau des Grundapparats sein, der ein Gemisch aus zwei flüchtigen Substanzen – Biomethan und Synthesegas – erzeugt, das aus der Reaktion von Wasserstoff mit Kohlendioxid entsteht. Letztendlich wird das gewonnene Gas in das Gasnetz eingespeist. Der nächste Teil, der nach dem Start des Tests stattfinden wird, wird die Verbindung von Elektrolyseur-Modulen sein, die zur Erzeugung von reinem “grünem” Wasserstoff ausgelegt sind, der beispielsweise als Kraftstoff für Transportzwecke verwendet werden kann.

 

Das durchgeführte Forschungs- und Entwicklungsprojekt ermöglicht das Management der zurückgewonnenen Abwärme sowie des im Elektrolyseprozess gewonnenen reinen Sauerstoffs.

BioHyMet ist das erste Projekt dieser Art in Polen, wie Marek Gołębiewski, begeisterter Wasserstofftechnologe, Erfinder und Autor von drei Patenten auf diesem Gebiet, Experte für technische Beratung bei Sescom SA, feststellt:

Wir haben viel zu tun und belastet uns eine außerordentliche Verantwortung. Das Ziel scheint nicht fern zu sein, sofern fachliche und organisatorische Kompetenzen gekonnt kombiniert werden. Der Erfolg des Projekts bedeutet für die Sescom-Gruppe einen dauerhaften Platz in der Wasserstoffenergie in Polen. Die Herausforderung ist ehrgeizig und kombiniert mit einer technologischen Nische auf nationaler Ebene, bei der es sich um Wasserstofftechnologien handelt, ist eine zusätzliche Motivation.

 

 

Nach vorläufigen Planungen wird die Investition bis 2023 auf den Weg gebracht, und der erwartete Erfolg des Pilotprojekts wird die Grundlage für die vollständige Umsetzung des Konzepts in anderen Windparks bilden.

 

Das Projekt BioHyMet beantragt eine Förderung durch das Nationale Zentrum für Forschung und Entwicklung. Damit gehört Sescom zu einer engen Gruppe polnischer Unternehmen, die tatsächlich Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen und firmeneigene Innovationen in ihre Geschäftstätigkeit einbringen. Der Verantwortungsbereich von Bałtyckie Centrum Transferu Technologii SA in dem Projekt umfasst den Bau eines Laborelektrolyseurs, dessen Prüfung und die Lieferung eines voll funktionsfähigen Industrieelektrolyseurs. Wir haben 24 Monate Zeit, um diese Aufgaben zu erledigen. In den nächsten 23 Monaten konzentriert sich die Arbeit des Konsortiums auf die tatsächliche Implementierung des integrierten “in-situ” Systems zur Erzeugung von Wasserstoff und Biomethan, d. H. Innerhalb des Übungsgeländes, das für uns der “Windpark” des Projekts sein wird erklärt Artur Baranowski, Direktor des Projektmanagementbüros in Sescom SA, Koordinator der Elektrolysezone, Leiter der Durchführung der Arbeiten im Rahmen der Phasen II und III des BioHyMet-Projekts von BCTT SA.

 

Informationen über das Projekt wurden kürzlich auch in den Medien, unter anderem: BiznesAlert.pl, Cleanenrgy.pl, 300gospodarka.pl; Parkiet.com veröffentlicht.